Likes, Shares, Comments, Pins, Retweets, … all das kann es nicht genug geben. Wo manch ein Blogger, YouTuber oder Instagrammer längst steht, sehnen sich viele Marken danach. Deshalb liegt es nahe, diesen Einfluss als Markenbotschafter zu nutzen. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Influencer als sehr vertrauenswürdig wahrgenommen werden. Mehr, als sich die Werbung das erträumen könnte.

Für nahezu jeden Bereich und jede Nische finden sich heute diese Online-Experten, die ihre eingesessenen Fangemeinden hinter sich vereinen und mit Inspirationen und Informationen versorgen – Technik, Food, Beauty, Fashion oder Fitness.

Eine Studie von G+J e|MS beleuchtet das Influencer Marketing aus verschiedenen Sichtweisen und stellt eine Liste der Dos and Don´ts auf, die es zu beachten gilt. Darunter finden Sie z.B. die unterschiedliche Nutzung der Kanäle. Für die Kampagne spielt es natürlich eine Rolle, ob die Inhalte mehrwiegend passiv konsumiert werden oder auch aktiv interagiert werden kann.

Es wird aber auch darauf hingewiesen, dass man dem Influencer nicht zu viel vorschreiben sollte, um ihn nicht seiner Authentizität zu berauben. Für diese Beobachterposition, die Sie beim Influencer Marketing einnehmen, und für die Erfolgs- und Wirksamkeitsmessung haben wir von Echobot uns Gedanken gemacht, welche Dos and Don´ts wir auf das Influencer Monitoring übertragen können und was es dabei sonst zu beachten gilt.

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Do´s

Bestimmen Sie eine verantwortliche Person!

Das Monitoring zählt zur geplanten Kampagne unvermeidbar dazu. Klären Sie deshalb frühzeitig, welcher Mitarbeiter oder welches Team dafür verantwortlich ist und sichern Sie dadurch ab, dass die Kampagnenüberwachung und Wirkungsmessung nicht unter den Teppich gekehrt wird.

Investieren Sie in ein Monitoring Tool!

Natürlich können Sie in jedem Netzwerk manuell recherchieren. Wenn Sie sich Zeit nehmen, finden Sie auch eine Vielzahl interessanter und themenspezifischer Blogs, die Sie für Ihre Produkte oder Dienstleistungen gewinnen können. Dennoch ist ein Monitoring Tool ein Investment, das sich auf mehreren Ebenen lohnt – denn nur so beobachten Sie medienübergreifend am einfachsten.

Der Einsatz eines solchen Tools spart in erster Linie enorm Zeit. Sie richten Ihr Suchprofil einmalig ein und verfolgen ausgewählte Influencer, Themengebiete oder Ihre aktuelle Kampagne dauerhaft. Wer es noch bequemer mag, nutzt einfach einen automatischen E-Mail-Alert und  erhält die Meldungen direkt in sein Postfach.

Echobot_Monitoring_Investment

Auch in puncto Organisation spricht vieles für ein Tool. Statt sich in jeden Kanal extra einzuloggen und den ausgewählten Influencern zu folgen, speichern Sie Ihre Favoriten gesammelt in einem Panel ab. Mit automatisch erstellten Statistiken stellen Sie viel schneller Vergleiche und Auswertungen an. Das erleichtert auch die Suche nach passenden Influencern. Filter- und Auswahlmöglichkeiten, z.B. nach Ländern oder Kanälen bringen Sie schneller zum Ergebnis.

Sollten Sie ein Monitoring-Tool bei Ihrem Vorgesetzten dennoch nicht durchgesetzt bekommen, dann weisen Sie ihn darauf hin, dass Sie sich die Kosten einfach mit weiteren Unternehmensbereichen teilen können. Denn die Informationen, die Sie daraus ziehen, nutzen als Beispiel auch zur Wettbewerbsbeobachtung oder zur Vertriebsunterstützung.

Bevor Sie sich für Influencer entscheiden, lernen Sie den Markt kennen!

Social Listening heißt das Zauberwort. Hören Sie in Ihren Zielmarkt hinein. Was interessiert die Zielgruppe, wo ist sie anzutreffen und auf was reagiert sie? Die Antworten fallen je nach Branche sehr unterschiedlich aus. Im Fashion oder Food-Bereich spielen Bilderwelten eine große Rolle, während Technikinteressenten mehr an Fakten oder Testberichten interessiert sind.

Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Social Media bietet, auch direkt Meinungen und Wünsche der Konsumenten zu erfahren. Erforschen und verstehen Sie die Welt, in die Sie sich begeben wollen. Mit Monitoring leisten Sie einen Großteil der Recherchearbeit.

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Technik: Blogs

Betrachten Sie Monitoring als eine tägliche Aufgabe!

Kaum etwas ist heute so schnelllebig wie die Themenwelt in sozialen Netzwerken. Wenn Sie dort Fuß fassen möchten, müssen Sie immer am Ball bleiben. Neue Influencer tauchen fast täglich auf und ein Thema, das heute noch gehypt wird, ist morgen schon wieder in Vergessenheit geraten. Was heute der „Dab“ ist, war vor ein paar Jahren noch „Planking“. Und erinnern Sie sich noch an die „Ice Bucket Challenge“? Deshalb ist es unbedingt notwendig, Monitoring als tägliche Aufgabe zu verstehen. 

Bleiben Sie immer im Austausch mit den Influencern!

Laufende Kampagnen lassen Sie natürlich nicht aus dem Auge. Nachdem Sie einen Influencer gebrieft haben, richten Sie direkt das entsprechende Suchprofil und eine automatische E-Mail-Benachrichtigung ein. So können Sie sichergehen, dass er oder sie sich an Abmachungen hält und Sie erfahren direkt, wie Ihre Produkte bei den Followern ankommen.

Es ist sicherlich von Vorteil, wenn Sie währenddessen den Kontakt halten und sich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen austauschen. Räumen Sie trotzdem auch genügend Freiraum ein, denn darauf kommt es schließlich an.

https://www.instagram.com/p/BaRa4sAjp9P/?hl=en&taken-by=ffranzy

Um eine gute und langfristige Beziehung aufzubauen, begegnen Sie den Influencern auf Augenhöhe. Nutzen Sie diese Chance, um gegenseitig voneinander zu lernen. Sicher erfahren Sie aus dieser Perspektive nützliche Informationen über Ihre Zielgruppe, die Ihnen sonst entgehen würden.

Erstellen Sie aus den Ergebnissen ein Reporting!

In Ihrem Monitoring Tool verfolgen Sie den gesamten Verlauf Ihrer Kampagne und sammeln damit die ideale Datengrundlage für einen aussagekräftigen Bericht. Generieren Sie Statistiken und ziehen Sie diese als Darstellung direkt aus dem Tool.

Die Medienbeobachtung von Echobot ermöglicht Ihnen einen einfachen Export Ihres Pressespiegels, in dem Sie alle Ergebnisse sammeln. Gestalten Sie ihn in Ihrem Corporate Design und der Bericht an Ihren Vorgesetzten ist mit wenigen Klicks erledigt.

Echobot_Monitoring_Report_Pressespiegel2

Don´ts

Unterschätzen Sie nicht den Wert von Monitoring!

Entscheidend ist die Zeit, die Sie bei manueller Recherche und regelmäßiger manueller Medienbeobachtung verlieren. Sobald Sie ein Monitoring-Tool benutzen, decken Sie Ihren Informationsbedarf automatisch ab. Eine E-Mail pro Tag reicht aus und Sie sind über alles Wissenswerte informiert. Ihre Arbeit soll ja nicht umsonst gewesen sein.

Sparen Sie nicht an der Optimierung Ihrer Abfragen!

Ihre Suchabfrage legt den Grundstein in Ihrem Monitoring-Tool. Daher verdient sie die entsprechende Aufmerksamkeit. Je nach Anbieter stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten offen. Einzelne Suchworte, Suchwortkombinationen, boolesche Suchabfragen oder vorgegebene Filter- und Selektionskriterien machen es möglich, dass Sie anschließend in Ihrem Profil nur noch relevante Veröffentlichungen erhalten.

Ist das Suchprofil einmal angelegt, genügt ein Klick, um sie zu sehen. Daher lohnt es sich, diese Suchabfrage bis ins letzte Detail auszuarbeiten. Wer hier selbst kein Profi in Boolescher Algebra ist, kann sich auf die Kundenberatung stützen. Lassen Sie nicht zu, dass ein unscharfes Suchprofil Ihre Ergebnisse und damit Ihre Kampagnenauswertung verfälscht.

Echobot_Monitoring_Suchprofil

Bewerten Sie nicht alle Kanäle gleich!

Trotz der Erweiterung auf 280 Zeichen, ist Twitter immer noch der Kurznachrichtendienst, der für knackige Texte und Schnelllebigkeit bekannt ist. Instagram und Pinterest erlauben es den Nutzern ganze Bildwelten aufzubauen und haben dadurch stärkeren emotionalen Einfluss. YouTube und Blogs eignen sich um komplexere Informationen zu vermitteln.

Letztendlich können Sie im Monitoring beobachten, welche Themen auf welchen Kanälen mehr Anhänger finden. Beachten Sie dabei auch, dass nicht auf jedem Kanal gleich von den Nutzern interagiert wird. Ein Blog wird zum Beispiel meist passiv gelesen, selten noch die Kommentarfunktion genutzt. Facebook dagegen lebt von Kommentaren, Likes und Shares.

Lassen Sie sich nicht von negativen Reaktionen entmutigen!

Beiträge und Antworten auf Ihre Marke müssen in diesem Zusammenhang nicht immer positiv sein. Sie werden sicher auch die ein oder andere Kritik einstecken. Das ist nicht zwingend ein Grund zur Sorge. In vielen Fällen können Sie daraus sogar lernen und Rückschlüsse auf Ihr Angebot oder Ihre Zielgruppe ziehen. Beachten Sie auch immer, wer sich kritisch äußert. Gehört derjenige überhaupt Ihrer Zielgruppe an? Hat dieser Beitrag das Potenzial viral zu werden oder erreicht er ohnehin nur einen sehr geringen Personenkreis?

Echobot_Monitoring_Shitstorm

Bei Echobot können Sie sichergehen und Ihren E-Mail-Alert als eine Art „Shitstorm-Frühwarnsystem“ umfunktionieren. Sobald in einem kurzen Zeitraum vermehrt Meldungen auftreten, werden Sie gewarnt und können den drohenden Schaden frühzeitig abwenden.

Entscheiden Sie sich nicht zu vorschnell für einen Kandidaten!

Weder Ihre Intuition noch die Bekanntheit des Internet-Stars sollten die entscheidenden Kriterien für Ihre Auswahl sein. Stützen Sie diese wichtige Entscheidung auf Ihre Recherche. Sie finden im Monitoring-Tool meist auch passende Kennzahlen, wie zum Beispiel die Reichweitenangaben.

Oftmals sind nicht die YouTube- oder Instagram-Stars die interessantesten Kandidaten. Vielleicht gibt es in Ihrer Branche einige Experten, die zwar nur kleine Follower-Kreise mitbringen, dafür aber ein sehr hohes Ansehen genießen, sogenannte Micro-Influencer.

Die oben erwähnte Studie kam zu dem Ergebnis, dass fast die Hälfte der Befragten aufmerksam ihrem Lieblings-Influencer folgt. Bei den unter 24-Jährigen ist diese Gruppe sogar noch größer. Entscheiden Sie sich, ob Sie mit Ihrem Produkt eher eine große, eher generische Masse ansprechen möchten oder lieber eine kleine Fangemeinde, die sehr gut in Ihre Nische passt.

Versuchen Sie nicht, dem Influencer seine Freiheiten zu nehmen!

Wenn Sie Ihre regelmäßige E-Mail-Benachrichtigung in der aktuellen Kampagne erhalten, kann es vorkommen, dass Sie Entwicklungen erkennen, die so nicht von Ihnen geplant waren. Im Influencer Marketing müssen Sie damit leben lernen.

https://www.instagram.com/p/BZ-wRkKBbme/?hl=en&taken-by=thatslifeberlin

Besonders wenn Sie eine langfristige Beziehung anstreben, dürfen Sie ihren Markenbotschafter nicht zu sehr einschränken, denn das kann Ihre Beziehung beeinflussen. Vertrauen Sie, aber vertrauen Sie nicht blind. Denn das Wort „beobachten“ steht hier an erster Stelle.

Unterschätzen Sie nicht die Wirkung eines Influencers!

Der Begriff Influencer kommt nicht von ungefähr. Sie sollten die Macht nicht unterschätzen, die der Internet Star mit seinen Botschaften hat. Er oder sie genießt in seinem Gebiet ein hohes Ansehen, viele Follower schätzen seine Meinung fast wie die eines guten Freundes. Bei einer großen Fangemeinde kann sowohl ein positives Image als auch eine negative Botschaft in Sekundenschnelle verbreitet werden. Eben diese Tatsache macht das Monitoring unumgänglich.

Mit diesen Tipps finden Sie schnell heraus, welche Wellen Ihre Kampagne schlägt!

Echobot_Denise Kunz

Autorin dieses Gastbeitrages ist Denise Kunz, Junior Marketing Manager bei Echobot.

Über die Echobot Media Technologies GmbH

Das Technologieunternehmen Echobot Media Technologies GmbH aus Karlsruhe entwickelt Online-Software für die Informationsaggregation und Analyse externer Daten. Die Experten für Business Information Intelligence helfen über 750 Firmen aller Branchen und Größen, mehr über ihre Marken, Märkte und Zielgruppen zu erfahren. Milliarden digitaler Inhalte werden in Echtzeit analysiert und geschäftsrelevante Daten und Informationen für verschiedenste Unternehmensbereiche bereitgestellt. Hier gibt es weitere Informationen zum Echobot Monitoring.

InfluencerDB

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