#INREACH17 – Berlins größte Influencer Marketing Konferenz ist zurück!

Am 10. November kommen die Digitalagentur Brandpunkt und der Businessblog Futurebiz mit der dritten INREACH in die Bolle Festsäle nach Berlin. Organisator Jan Firsching hat uns verraten, wie sich Influencer Marketing seit der ersten INREACH 2015 entwickelt hat und welche Innovationen er in den kommenden Jahren erwartet. Dieses Jahr neu auf der INREACH: Der Marketplace, der Marken und Influencer zusammenbringt.

Jan_Firsching

Jan Firsching ist Autor bei Futurebiz, Speaker und Senior Social Media Berater bei der Agentur BRANDPUNKT. Er berät Marken und Unternehmen bei der Entwicklung von digitalen und Social Media Strategien.

Where brands meet influencers ist das Motto der dritten INREACH. Mit dem neuen, exklusiven Marketplace, der das Networking zwischen Brands und Influencern erleichtern soll, reagieren die Veranstalter auch auf die Entwicklungen der Influencer Marketing Branche. Jan Firsching sieht eine zunehmende Professionalisierung, die es so während der ersten INREACH in 2015 noch nicht gab.

Bei unserer ersten Veranstaltung war gerade auf Markenseite noch viel Neugier, Offenheit und Unbedarftheit beim Thema Influencer Marketing. Durch steigende Berichterstattung und eine wachsende Anzahl an Kampagnen, die die Unternehmen inzwischen durchgeführt haben, hat sich das stark geändert.

Die Marken haben ihren Wissensstand verbessert, der Umgang zwischen Unternehmen und Influencern ist professioneller geworden, die Umsetzung von Kampagnen läuft strukturierter. Da setzen wir mit der diesjährigen INREACH und dem Marketplace an.

Dieser Ansatz zeigt sich auch in der Auswahl der Teilnehmer. Das Publikum besteht aus Vertretern von Unternehmen wie DM, Walt Disney, Microsoft und Huawei, Agenturen, aber auch Influencern wie Alex Böhm (AlexiBexi) und Robert Jahns (nois7). Gerade diese Mischung hat zu der Idee des Marketplaces geführt, auf dem sich die unterschiedlichen Teilnehmer austauschen und connecten können.

Für die Veranstalter steht die Qualität hierbei an erster Stelle, jede Bewerbung der Influencer wird geprüft, ihre Kanäle werden mit Hilfe von Plattformen wie InfluencerDB analysiert. Influencer mit Fake Followern oder gekauften Likes erhalten keinen Zutritt.

Jan Firsching betont, dass der Fokus in der Branche noch sehr stark auf den Unternehmen selbst sowie Tool-Anbietern liegt, die direkte Kommunikation mit den Influencern dabei aber oft eine Nebenrolle spielt.

Es wird noch zu wenig mit den Influencern gesprochen, wie sie die Entwicklung sehen, was für sie wichtig ist. Wir wollen die verschiedenen Seiten zusammenbringen, aber auch einen Wissensaustausch bewirken.

Influencer können viel von den Unternehmen lernen, aber eben auch umgekehrt. Da sehen wir unser Alleinstellungsmerkmal und legen klar unseren Fokus darauf.

Wie wird es in den kommenden Jahren weitergehen? Laut Firsching setzen Brands inzwischen darauf, Influencer nicht mehr nur für einmalige Produktbewerbungen zu nutzen, sondern eine intensivere Beziehung zu den Creators aufzubauen und den Content für verschiedene Plattformen wiederzuverwenden.

Inzwischen geht es nicht mehr nur um die Reichweite und das Standing der Influencer, Marken wollen auch von den Inhalten profitieren. Die Weiterverwertung und exklusive Produktion von Content wird immer relevanter, zum Beispiel für Corporate Blogs oder die eigenen Social Media Kanäle der Unternehmen.

Neben dem Einfluss, den Influencer innerhalb ihrer Community haben, und der Bindung zu den Followern erkennen Marken jetzt auch das Potenzial, das die Influencer für die Produktion von Inhalten und dauerhaften Relations bieten. Brands werden zukünftig nicht mehr nur nach Influencern, sondern auch nach Inhalten suchen.

Für die Verbreitung der unterschiedlichen Inhalte werden die Features der Plattformen wichtiger. Etablierte Features wie Instagram Stories werden um neue Tools wie Live Videos und Umfragen erweitert, die sowohl für die Influencer als auch die Unternehmen ganz neue Möglichkeiten bieten, ihren Content zu streuen. Firsching sieht besonders bei Instagram Stories einen großen Nutzen für die Marken.

Stories sind im Moment mit das spannendste, was Brands nutzen können. Zum einen wird durch Stories die Sichtbarkeit der Marken und Influencer gesteigert, die Stories werden ja immer ganz oben angezeigt. Auch das neue Umfragen-Tool in den Stories ist sicher spannend:

Influencer können Umfragen zu Produkten und Aktionen innerhalb ihrer Stories erstellen, Verlinkungen und Hashtags hinzufügen, aber auch Locations, wenn es um Veranstaltungen geht. Ich bin gespannt, wie sich dieses Feature zukünftig noch entwickeln wird.

Instagram ist nicht die einzige Plattform, um die es auf der INREACH nächste Woche Freitag gehen wird, auch spannende Cases rund um YouTube, Snapchat und Musical.ly werden vorgestellt.

Du hast Lust, am 10. November dabei zu sein? Nur noch bis zum 3. November gibt es die Early Bird Tickets für einen ermäßigten Preis von 474,81€ inklusive Steuern, ab dann erhältst Du das Ticket zum Normalpreis für 593,81€.

Alle Tickets sind auf der INREACH Homepage erhältlich, dort gibt es auch weitere Informationen zum Programm.

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